Thailand friert 10.000 Krypto-Konten wegen Geldwäsche ein

Thailand hat über 10.000 Krypto-Konten wegen Geldwäscheverdachts eingefroren. Strengere KYC-Prüfungen und das „Speed Bump“-System verzögern verdächtige Transaktionen, um Maultierkonten zu bekämpfen.

Thailand hat mehr als 10.000 Kryptowährungskonten eingefroren, die im Verdacht stehen, in Geldwäsche verwickelt zu sein. Im Fokus stehen sogenannte „Maultierkonten“, die zur Verschiebung illegaler Gelder genutzt werden. Die Maßnahmen wurden durch strengere Know Your Customer (KYC)-Protokolle, verbesserte Transaktionsüberwachung und das neue „Speed Bump“-System ermöglicht. Dieses System verzögert große oder verdächtige Überweisungen, um zusätzliche Prüfungen zu erlauben. Die Initiative wurde gemeinsam mit der Thai Digital Asset Operators Trade Association und Regierungsbehörden entwickelt. Sie umfasst Börsen, Wallet-Anbieter und Finanzinstitute und soll die kriminelle Nutzung digitaler Vermögenswerte verhindern sowie die Marktintegrität stärken. Die eingefrorenen Konten machen einen kleinen, aber bedeutenden Teil der aktiven Krypto-Nutzerbasis aus und unterstreichen Thailands Engagement im Kampf gegen Finanzkriminalität.

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