Korbit mit 2 Mio. $ Strafe wegen massiver AML-Verstöße in Korea

Korbit wurde von Südkoreas FIU wegen etwa 22.000 AML-Verstößen, darunter unvollständige Kundenprüfungen und unerlaubte Auslandsüberweisungen, mit 2,73 Mrd. Won bestraft – ein Zeichen für strengere Kryptoregulierung.

Die Financial Intelligence Unit (FIU) Südkoreas hat die Kryptobörse Korbit nach einer Inspektion, bei der rund 22.000 Verstöße gegen Geldwäschevorschriften (AML) festgestellt wurden, mit einer Geldstrafe von 2,73 Milliarden Won (etwa 2 Millionen US-Dollar) belegt. Zu den Verstößen gehörten mangelhafte Kundenüberprüfungen, unvollständige oder unklare Identitätsprüfungen sowie das Versäumnis, verpflichtende Risikoanalysen zur Geldwäsche vor der Listung neuer digitaler Assets, einschließlich NFTs, durchzuführen. Korbit ermöglichte zudem 19 Transaktionen mit nicht registrierten ausländischen Virtual Asset Service Providern und verstieß damit gegen lokale Meldepflichten. Die FIU sprach eine institutionelle Verwarnung gegen Korbit, eine Abmahnung an den CEO sowie eine Rüge für den Compliance-Beauftragten aus. Diese Maßnahmen verdeutlichen die verschärfte regulatorische Kontrolle des südkoreanischen Kryptosektors und signalisieren einen Vorstoß für strengere Compliance und verbesserte Überwachungssysteme in der Branche.

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