China verschärft Gesetze gegen Krypto-Geldwäsche
China verschärft Gesetze gegen Krypto-Geldwäsche, schlägt strengere Beweisregeln und eine nationale Plattform für beschlagnahmte Krypto-Assets vor.
Eine Artikelserie in der chinesischen Procuratorate Daily, die von mehreren Medien aufgegriffen wurde, beleuchtet eine koordinierte Initiative zur Stärkung des rechtlichen Rahmens gegen kryptowährungsbasierte Geldwäsche. Die Artikel heben die erheblichen Herausforderungen bei der Strafverfolgung hervor, darunter Schwierigkeiten bei der Tatbestandsbestimmung, Beweiserhebung und Vermögensrückführung. Diese Probleme resultieren aus der dezentralen, anonymen und grenzüberschreitenden Natur von Krypto-Transaktionen. Staatsanwälte schlagen vor, kriminelle Absicht zu vermuten, wenn Verdächtige Mixer, Privacy Coins oder anonyme Wallets nutzen. Sie empfehlen, Blockchain-Aufzeichnungen und Analyseberichte als zulässige Beweise anzuerkennen. Weitere Vorschläge umfassen ein „Doppelermittlungsmodell“ zur Überprüfung von Straftaten und digitalen Vermögensflüssen, die Selbstverifizierung von Blockchain-Daten sowie die Schaffung einer nationalen Plattform zur Verwaltung beschlagnahmter Krypto-Assets. Die Artikel betonen die Notwendigkeit abteilungsübergreifender und internationaler Zusammenarbeit. Im Jahr 2024 wurden in China über 3.000 Personen wegen krypto-bezogener Geldwäsche strafrechtlich verfolgt, was die Dringlichkeit dieser Reformen unterstreicht.