Thailand verschärft Kontrolle bei USDT und Bareinzahlungen

Thailand verlangt ab 2026 Herkunftsnachweise für Bareinzahlungen über 5 Mio. Baht und prüft große USDT-Transaktionen, um Geldwäsche zu bekämpfen und Stablecoins stärker zu regulieren.

Thailand verschärft die Kontrolle über Geldflüsse aus dem Graumarkt mit neuen Vorschriften, die sowohl große Bareinzahlungen als auch umfangreiche Tether (USDT)-Transaktionen betreffen. Ab dem vierten Quartal 2026 müssen Personen, die 5 Millionen Baht (ca. 150.000 US-Dollar) oder mehr in bar einzahlen, Dokumente zur Herkunft der Gelder vorlegen. Die Bank of Thailand und die Securities and Exchange Commission überwachen gemeinsam auffällige USDT-Transaktionen, insbesondere solche, die Eigentumsverhältnisse verschleiern oder Standard-Überweisungskanäle umgehen könnten. Damit wird die Geldwäsche-Prüfung erstmals gezielt auf Stablecoins ausgeweitet, die bisher außerhalb der klassischen Bankenaufsicht lagen. Behörden berichten, dass frühere Sorgfaltspflichten bereits zu einem Rückgang großer Barabhebungen um 35 % und einer deutlichen Reduzierung von Goldabhebungen geführt haben. Die neuen Regeln gelten als Compliance-Maßnahmen zur Erhöhung von Transparenz und Aufsicht im traditionellen wie im digitalen Finanzsektor, nicht als Verbot von Krypto-Aktivitäten.

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