VARA Dubai verschärft Kryptoregeln mit Echtzeit-Risiko
Dubais VARA verschärft Geldwäschevorschriften für Kryptofirmen: Echtzeit-Risikobewertungen, häufige Überprüfungen und FATF-Listenüberwachung stärken Compliance.
Dubais Virtual Assets Regulatory Authority (VARA) hat strengere Richtlinien zur Bekämpfung von Geldwäsche und zum Risikomanagement für lizenzierte Kryptofirmen eingeführt. Das am 12. Juni 2026 veröffentlichte Rahmenwerk verpflichtet Anbieter virtueller Vermögenswerte, datenbasierte Echtzeit-Risikobewertungsmodelle einzusetzen und statische Compliance-Listen zu ersetzen. Unternehmen müssen fortlaufende Bewertungen von Kundenprofilen, Transaktionen, Produkten, Dienstleistungen, Vertriebskanälen und geografischen Risiken durchführen. Besonderes Augenmerk liegt auf Hochrisikoländern und Staaten, die von der Financial Action Task Force (FATF) gelistet sind. Risikobewertungen sind mindestens vierteljährlich zu überprüfen und bei wesentlichen Geschäftsänderungen sofort zu aktualisieren. Die neuen Vorschriften adressieren zudem Bedrohungen wie Künstliche Intelligenz und anonyme Transaktionen. Sie verlangen eine verstärkte Transaktionsüberwachung und eine erhöhte Managementaufsicht. Ziel ist es, Dubais Kryptosektor an internationale Geldwäschebekämpfungsstandards anzupassen und sicherzustellen, dass Risikokontrollen stets aktuell bleiben.