Goliath Ventures wegen Krypto-Ponzi-System verklagt

Goliath Ventures und ihr CEO wurden wegen eines angeblichen Krypto-Ponzi-Systems über 400 Mio. USD von CFTC und SEC verklagt. Delgado hat sich schuldig bekannt.

Goliath Ventures Inc. und ihr CEO, Christopher Delgado, wurden von der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) und der Securities and Exchange Commission (SEC) verklagt. Ihnen wird vorgeworfen, ein Krypto-Ponzi-System betrieben zu haben, das fast 400 Millionen US-Dollar von etwa 1.600 Kunden einsammelte. Die Unternehmen versprachen angeblich garantierte Renditen aus Krypto-Trading und Investitionen in Liquidity Pools. Laut den Aufsichtsbehörden wurden diese Investitionen jedoch nie getätigt. Stattdessen sollen Kundengelder verwendet worden sein, um vorgetäuschte Gewinne an frühere Investoren auszuzahlen und Delgados persönliche Ausgaben, darunter Luxusgüter, Reisen und Tierpflege, zu finanzieren. Kunden erhielten gefälschte Kontoauszüge mit fiktiven Gewinnen. Delgado hat sich in Bezug auf die Bundesanklagen wegen Betrugs und Geldwäsche schuldig bekannt; das Urteil ist für den 8. Oktober 2026 angesetzt. Die Maßnahmen der Behörden unterstreichen die zunehmende regulatorische Kontrolle im Kryptosektor und dienen als Warnung vor betrügerischen Praktiken.

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