FSB-Razzien bei Moskauer Krypto-Börsen wegen Betrug

FSB und Polizei durchsuchten neun Moskauer Krypto-Börsen, nahmen über 20 Personen wegen Geldwäsche mit Ukraine-Bezug fest. Es läuft ein Betrugsverfahren mit bis zu 10 Jahren Haft.

Russische Behörden haben koordinierte Razzien gegen neun nicht registrierte Kryptowährungsbörsen in Moskau durchgeführt. Dabei wurden mehr als 20 Personen festgenommen. Der Föderale Sicherheitsdienst (FSB) und das Innenministerium werfen den Börsen vor, Geld aus Telefonbetrügereien gewaschen zu haben, das russischen Bürgern gestohlen wurde. Die Erlöse wurden in Kryptowährungen umgewandelt und auf Konten transferiert, die angeblich von ukrainischen Hintermännern verwaltet werden. Viele der Festgenommenen waren junge Menschen, die als Kuriere angeworben wurden, um Bargeld von Opfern einzusammeln. Das Innenministerium hat ein Strafverfahren wegen groß angelegten Betrugs eingeleitet, das mit bis zu zehn Jahren Haft geahndet werden kann. Der FSB identifiziert weiterhin Opfer und sammelt Beweise zur Schadenswiedergutmachung. Die Behörden machten keine Angaben zu den Gesamttransaktionsvolumina, hoben jedoch Fälle hervor, in denen an einem Tag Millionen Dollar gewaschen wurden.

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