Südkorea stärkt FIU-Befugnisse gegen Krypto-Firmen

Südkorea will der FIU direkte Befugnisse zur Untersuchung und Sanktionierung nicht registrierter Krypto-Unternehmen geben. Jeder kann Verstöße melden, die FIU kann Fälle an die Strafverfolgung weiterleiten.

Südkoreanische Gesetzgeber haben einen Gesetzentwurf eingebracht, um das Gesetz über die Meldung und Nutzung bestimmter Finanztransaktionsinformationen zu ändern. Ziel ist es, der Financial Intelligence Unit (FIU) direkte Befugnisse zur Untersuchung und Sanktionierung nicht registrierter Anbieter von virtuellen Vermögenswerten (VASPs) zu verleihen. Der Vorschlag, initiiert von Eom Tae-young und neun weiteren Abgeordneten, ermöglicht es jeder Person, mutmaßliche Verstöße direkt bei der FIU zu melden. Die Behörde könnte dann Ermittlungen einleiten, Beweise analysieren, Beschwerden einreichen und Fälle an die Strafverfolgungsbehörden weiterleiten. Mit dieser Initiative sollen regulatorische Lücken geschlossen werden, da die FIU bislang auf Hinweise von Finanzinstituten oder der Polizei angewiesen ist. Das Gesetz soll die Aufsicht über den Kryptowährungsmarkt stärken und den Schutz vor illegalen Aktivitäten nicht registrierter Krypto-Unternehmen verbessern. Die Zustimmung der Nationalversammlung steht noch aus.

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