Senat prüft Binance wegen Iran-Krypto-Transaktionen
Senator Blumenthal fordert nach Berichten über Iran-bezogene Krypto-Flüsse Updates zu Binances Compliance-Monitoren und äußert Bedenken zu deren Geldwäschekontrollen.
Mehrere Berichte deuten darauf hin, dass Senator Richard Blumenthal formell Updates vom US-Justizministerium und dem Financial Crimes Enforcement Network zur Rolle und Wirksamkeit der Compliance-Monitore bei Binance angefordert hat. Anlass sind Vorwürfe, dass Binance über 1 Milliarde US-Dollar an Krypto-Transaktionen mit iranischen Konten abgewickelt habe – trotz bestehender US-Sanktionen. Es gibt Bedenken hinsichtlich der Wirksamkeit von Binances Maßnahmen zur Bekämpfung von Geldwäsche und Sanktionskontrollen. Besonders kritisch wird gesehen, dass interne Ermittler, die verdächtige Iran-bezogene Transaktionen meldeten, entlassen wurden. Die Compliance-Monitore wurden im Rahmen der 4,3-Milliarden-Dollar-Einigung von Binance mit US-Behörden 2023 eingesetzt und begannen ihre Arbeit 2024. Gesetzgeber hinterfragen, ob diese Monitore tatsächlich aktiv und effektiv sind, da bisher keine öffentlichen Updates zu deren Arbeit vorliegen. Binance bestreitet einige Medienberichte, betont die Zusammenarbeit mit Behörden und verweist auf Verbesserungen seiner Compliance-Systeme. Die Situation verstärkt die Prüfung von Binances internen Praktiken und der Effektivität staatlicher Überwachung im Kryptosektor.