Krypto-ATM-Gründer wegen Geldwäsche in Millionenhöhe angeklagt
Firas Isa und Virtual Assets LLC stehen wegen mutmaßlicher Geldwäsche von über 10 Mio. USD über Bitcoin-ATMs und Umgehung von Geldwäschevorschriften vor Gericht.
Firas Isa, Gründer von Virtual Assets LLC, die unter dem Namen Crypto Dispensers agierte, wurde wegen Verschwörung zur Geldwäsche in Höhe von über 10 Millionen US-Dollar angeklagt. Laut Staatsanwaltschaft nutzten Isa und sein Unternehmen Bitcoin-ATMs in den USA, um Erlöse aus Betrug und Drogenhandel in Kryptowährungen umzuwandeln und die Vermögenswerte anschließend auf digitale Wallets zu transferieren, um deren Herkunft zu verschleiern. Die Anklage wirft Isa vor, wissentlich Vorschriften zur Geldwäscheprävention (AML) und zur Kundenidentifizierung (KYC) umgangen zu haben, wodurch Kriminelle illegale Gelder über die Automaten bewegen konnten. Sowohl Isa als auch Virtual Assets LLC plädierten auf nicht schuldig. Im Falle einer Verurteilung drohen bis zu 20 Jahre Haft und die Einziehung aller mit den mutmaßlichen Aktivitäten verbundenen Vermögenswerte. Die nächste Anhörung ist für den 30. Januar 2026 angesetzt. Der Fall unterstreicht die zunehmende regulatorische Kontrolle im Bereich der Krypto-ATMs und die Bedeutung der Einhaltung bundesstaatlicher Geldwäschegesetze.