Thailand verschärft Krypto-Regeln: Wallet-Prüfung & Datenspeicherung

Ab 27. Februar 2027 verlangt Thailand von Krypto-Betreibern die Verifizierung selbstverwahrter Wallets und die Speicherung detaillierter Transferdaten für fünf Jahre.

Thailand hat neue Krypto-Regulierungen eingeführt, die Betreiber digitaler Vermögenswerte verpflichten, detaillierte Informationen über beide Parteien bei Krypto-Transfers zu erfassen, zu verifizieren und zu übermitteln – auch bei Transfers mit selbstverwahrten Wallets. Ab dem 27. Februar 2027 müssen Betreiber das Eigentum oder die Kontrolle über selbstverwahrte Wallets vor der Abwicklung von Transfers überprüfen. Zudem sind sie verpflichtet, Transaktionsdaten mindestens fünf Jahre lang aufzubewahren. In den ersten zwei Jahren muss ein sofortiger behördlicher Zugriff auf diese Daten gewährleistet sein. Mit diesen Maßnahmen passt sich Thailand internationalen Anti-Geldwäsche-Standards an und überträgt Krypto-Unternehmen mehr Verantwortung bei der Identifizierung der beteiligten Parteien. Die Branche erhält mehrere Monate Zeit, um die erforderlichen Compliance-Systeme zu entwickeln und umzusetzen.

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