Binance widerspricht Iran-Transfer-Vorwürfen
Binance weist US-Vorwürfe zu Iran-Transfers zurück, betont starke Compliance, strikte KYC-Kontrollen und keine Hinweise auf direkte Transaktionen mit iranischen Einheiten.
Binance hat formelle Antworten auf Vorwürfe von US-Gesetzgebern veröffentlicht. Diese behaupten, die Börse habe angeblich über 1,7 Milliarden US-Dollar an Kryptowährungstransfers mit iranischen Netzwerken ermöglicht. Binance bestreitet entschieden jegliche Verstöße gegen US-Sanktionen und bezeichnet die Vorwürfe als falsch, verleumderisch und auf Missverständnissen ihrer Compliance-Prozesse beruhend. Das Unternehmen betont seine robuste Compliance-Infrastruktur, einschließlich strenger Know Your Customer (KYC)- und Sanktionskontrollen. Für alle Nutzer gilt eine Identitätsprüfung, zudem besteht ein Verbot für Personen mit Standort Iran. Binance hebt seine Zusammenarbeit mit Strafverfolgungsbehörden hervor und erklärt, risikobehaftete Konten zu entfernen sowie Informationen mit Behörden zu teilen. Zudem verweist Binance auf erhebliche Investitionen in Compliance, ein globales Überwachungsteam und die Bearbeitung von zehntausenden Anfragen von Strafverfolgungsbehörden. Interne Prüfungen hätten keine Hinweise auf direkte Transaktionen mit iranischen Einheiten ergeben. Medienberichte würden Blockchain-Daten und die Geschäftstätigkeit falsch interpretieren.