JPMorgan: Strategy drohen Milliardenabflüsse bei MSCI-Ausschluss

JPMorgan warnt: Strategy drohen bis zu 8,8 Mrd. USD Abflüsse, falls MSCI und andere Indizes das Bitcoin-lastige Unternehmen ausschließen – mit Auswirkungen auf Liquidität und Bewertung.

JPMorgan hat davor gewarnt, dass Strategy (MSTR) erhebliche finanzielle Folgen drohen könnten, falls MSCI das Unternehmen bei der anstehenden Überprüfung am 15. Januar aus wichtigen Aktienindizes entfernt. Die Bank schätzt, dass ein solcher Schritt passive Abflüsse von etwa 2,8 Milliarden US-Dollar auslösen könnte, wobei das Risiko auf 8,8 Milliarden US-Dollar steigt, falls weitere Indexanbieter dem Beispiel von MSCI folgen. Die starke Abhängigkeit von Bitcoin als zentralem Treasury-Asset bei Strategy hat Bedenken hinsichtlich der weiteren Aufnahme in wichtige Benchmarks wie den Nasdaq 100, MSCI USA und MSCI World geweckt. Derzeit werden rund 9 Milliarden US-Dollar der Marktkapitalisierung von Strategy in passiven Anlagevehikeln wie ETFs und Investmentfonds gehalten, die diese Indizes abbilden. JPMorgan-Analysten merken an, dass ein Ausschluss wahrscheinlich die Liquidität, Bewertung und Kapitalbeschaffungsfähigkeit des Unternehmens verringern und die Attraktivität für institutionelle Investoren mindern würde. Die Aktie hat bereits einen deutlichen Rückgang verzeichnet, was die Marktunsicherheit über einen möglichen Indexausschluss widerspiegelt. Die Situation gilt als entscheidender Test für Unternehmen mit umfangreichen digitalen Vermögenswerten, da Indexanbieter ihre Aufnahmekriterien überdenken.

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