UK löst Zedxion-Kryptobörse wegen Iran-Sanktionen auf

UK löst Zedxion Exchange Ltd nach Vorwürfen über 1 Mrd. USD für Irans IRGC, gefälschte Direktoren und falsche Angaben auf. Maßnahme folgt US-Sanktionen und zeigt wachsende Kontrolle.

Das Vereinigte Königreich hat ein Verfahren zur Auflösung von Zedxion Exchange Ltd eingeleitet, einer Kryptowährungsplattform, die beschuldigt wird, Transaktionen im Wert von über 1 Milliarde US-Dollar im Zusammenhang mit dem Iranischen Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) ermöglicht zu haben. Companies House reagierte damit auf Vorwürfe irreführender, falscher oder täuschender Angaben in den Gründungsunterlagen, darunter die Nutzung fiktiver Direktoren und fragwürdiger Eigentumserklärungen. Ermittlungen ergaben, dass die Führungskräfte von Zedxion möglicherweise nicht existierten – ein Direktor wurde etwa durch ein Stockfoto dargestellt. Die Auflösung folgt auf US-Sanktionen gegen Zedxion und die verbundene Einheit Zedcex wegen mutmaßlicher Umgehung iranischer Sanktionen und Verbindungen zu Babak Zanjani. Das Vorgehen unterstreicht die verstärkte regulatorische Kontrolle über Kryptobörsen, die im Verdacht stehen, illegale Finanzströme zu ermöglichen, und betont internationale Bemühungen gegen Plattformen zur Umgehung globaler Sanktionen.

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