Binance erzielt Doppelsieg vor US-Gerichten

Binance gewann zwei US-Gerichtsverfahren: Bundesgerichte wiesen ATA-Klagen wegen unzureichender Grundlage ab. Kläger können bis April 2026 überarbeitete Klagen einreichen.

Binance hat innerhalb von zwei Wochen zwei bedeutende juristische Siege in den USA errungen. Bundesgerichte in Alabama und im Southern District of New York wiesen sämtliche Klagen gegen die Börse nach dem Anti-Terrorismus-Gesetz (ATA) ab. Die Gerichte kritisierten die Klagen als unzureichend, da sie keine konkreten Vorwürfe enthielten und nicht zwischen den Beklagten unterschieden. Die Klageschriften, die über 100 Seiten umfassten und zahlreiche Parteien sowie Ansprüche zusammenfassten, erfüllten nicht die bundesstaatlichen Anforderungen. Kläger, darunter Opfer und Angehörige von Angriffen mit Verbindungen zu militanten Organisationen, warfen Binance vor, Transaktionen zur Terrorismusfinanzierung ermöglicht zu haben. Beide Gerichte stellten jedoch fest, dass den Beschwerden die notwendige Klarheit und rechtliche Grundlage fehlte. Den Klägern wurde bis zum 10. April 2026 Zeit eingeräumt, überarbeitete Klagen einzureichen. Binance betonte sein Engagement für Compliance und erklärte, Missbrauch des Rechtssystems gegen die Kryptoindustrie nicht zu tolerieren.

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