Ackman verkauft Alphabet, setzt auf Microsoft und KI
Pershing Square verkauft Alphabet und investiert stark in Microsoft. Ackman sieht trotz Kursrückgang und Konkurrenz Microsofts KI- und Cloud-Geschäft als unterbewertet und erwartet weiteres Wachstum.
Bill Ackmans Pershing Square hat eine bedeutende Entscheidung getroffen: Das Unternehmen verkaufte seine gesamte Alphabet-(Google-)Position und baute stattdessen eine große Beteiligung an Microsoft auf. Ausschlaggebend war die „äußerst attraktive Bewertung“, nachdem Microsofts Aktie im bisherigen Jahresverlauf um über 13–15 % gefallen war – ausgelöst durch Bedenken hinsichtlich KI- und Cloud-Konkurrenz. Ackman begann im Februar mit dem Aufbau seiner Microsoft-Position und machte sie zum Kernbestandteil seines neuen Pershing Square USA Fonds. Er ist überzeugt, dass der Markt Microsofts Stärken in Microsoft 365 und Azure unterschätzt, die rund 70 % des Gewinns ausmachen. Zudem verweist er auf die geplanten 190 Milliarden US-Dollar Investitionen in KI-Infrastruktur. Microsofts Fundamentaldaten bleiben stark: Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 18 %, der Azure-Cloud-Umsatz um 40 %. Das Copilot-KI-Produkt hat bereits 20 Millionen zahlende Abonnenten. Während einige Fonds wie TCI Microsoft wegen KI-Konkurrenz verlassen haben, sieht Ackman Microsofts Enterprise-AI-Stack als widerstandsfähig und erwartet weitere Gewinne durch Cloud- und KI-Investitionen – trotz bestehender Risiken.