Ripple startet Sicherheitsinitiative gegen Krypto-Hacks

Ripple und Crypto ISAC teilen exklusive Bedrohungsdaten zu nordkoreanischen Cyberangriffen, um die Sicherheit der Krypto-Branche zu stärken und Echtzeitreaktionen zu ermöglichen.

Ripple hat eine strategische Partnerschaft mit dem Crypto Information Sharing and Analysis Center (Crypto ISAC) angekündigt, um Cyberangriffe und Spionage im Zusammenhang mit Nordkorea zu bekämpfen. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit wird Ripple exklusive Bedrohungsinformationen teilen, darunter Daten zu betrügerischen Wallets, bösartigen Domains und Indikatoren für Kompromittierungen, die mit nordkoreanischen Kampagnen in Verbindung stehen. Zusätzlich werden kontextreiche Profile bereitgestellt, die E-Mail-Adressen, LinkedIn-Konten, Telefonnummern und Verhaltensmuster umfassen. Dies soll Unternehmen dabei helfen, Bedrohungen effektiver zu identifizieren und darauf zu reagieren. Die Initiative folgt auf Berichte, wonach nordkoreanische Hacker in den ersten Monaten 2026 rund 577 Millionen US-Dollar gestohlen haben – das entspricht 76 % der weltweiten Verluste durch Krypto-Hacks. Jüngste Angriffe auf Bybit, Drift Protocol und KelpDAO unterstreichen den Bedarf an koordinierten Verteidigungsmaßnahmen. Die neue API von Crypto ISAC ermöglicht es Unternehmen, Bedrohungsdaten direkt in ihre Sicherheitssysteme zu integrieren und so das Risiko wiederholter Angriffe zu minimieren. Ripples Engagement gilt als wichtiger Beitrag zur Stärkung der kollektiven Sicherheit im Bereich digitaler Vermögenswerte.

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