USA wollen 3,4 Mio. USDT aus Krypto-Betrug einziehen
US-Staatsanwälte wollen 3,4 Mio. USDT aus Krypto-Betrug einziehen. Die Täter erlangten ETH per Social Engineering, wandelten es in USDT um. Behörden beschlagnahmten die Gelder Anfang 2025.
US-Bundesstaatsanwälte haben eine zivilrechtliche Einziehungsmaßnahme eingeleitet, um rund 3,4 Millionen US-Dollar in Tether (USDT) zurückzuerlangen. Diese Gelder stehen im Zusammenhang mit einem mutmaßlichen Krypto-Investmentbetrug, der Opfer in Massachusetts, Utah und South Carolina ins Visier nahm. Die Betrüger kontaktierten ihre Opfer über Textnachrichten oder verschlüsselte Apps wie WhatsApp und Telegram, oft mit scheinbar versehentlich gesendeten Nachrichten. Nachdem sie Vertrauen aufgebaut hatten, warben sie für eine angeblich durch physisches Gold gedeckte Ethereum-Investition und überzeugten die Opfer, Ether (ETH) an Wallets unter ihrer Kontrolle zu senden. Das gestohlene ETH wurde in USDT umgewandelt und auf unverwahrte Wallets transferiert, um die Herkunft der Gelder zu verschleiern. Die Behörden beschlagnahmten das USDT im Februar und März 2025 nach Ermittlungen, die Ende 2024 begannen. Nun beantragt die Staatsanwaltschaft die gerichtliche Genehmigung zur dauerhaften Einziehung der Vermögenswerte im Rahmen der Bekämpfung von Krypto-Betrug und Geldwäsche.