FCA: Ab September 2026 Pflichtlizenz für Krypto-Firmen

Die britische FCA verlangt ab September 2026 neue Lizenzen für Krypto-Firmen. Bis Oktober 2027 ist die vollständige FSMA-Genehmigung erforderlich, andernfalls drohen Einschränkungen bei neuen Dienstleistungen.

Die britische Finanzaufsichtsbehörde (FCA) wird ein neues Lizenzierungsregime für Krypto-Assets einführen. Ab Oktober 2027 müssen alle Anbieter von Krypto-Dienstleistungen eine formelle Genehmigung gemäß dem Financial Services and Markets Act (FSMA) einholen, bevor das neue regulatorische Rahmenwerk in Kraft tritt. Das Antragsfenster für diese Genehmigung soll im September 2026 öffnen und Unternehmen haben mindestens 28 Tage Zeit, ihre Anträge einzureichen. Unternehmen, die derzeit unter den Vorschriften zur Geldwäschebekämpfung oder Zahlungsdienste registriert sind, müssen sich erneut um eine FSMA-Genehmigung bewerben, da keine automatische Übertragung erfolgt. Bereits nach FSMA zugelassene Unternehmen müssen ihre Erlaubnisse anpassen, um Krypto-Aktivitäten einzuschließen. Firmen, die sich für Finanzwerbung auf eine FCA-Genehmigung Dritter stützen, müssen eine direkte Zulassung erhalten, um weiterhin an britische Kunden zu vermarkten. Wer die Frist versäumt, kann Übergangsbeschränkungen unterliegen, z. B. keine neuen Produkte oder Dienstleistungen anbieten. Eine Übergangsregelung erlaubt jedoch den Weiterbetrieb während der Antragsprüfung. Die FCA bietet Informationsveranstaltungen und Unterstützung vor der Antragstellung an, diese garantieren jedoch keine Genehmigung. Das Interims-Lizenzsystem gilt bis zum Start des vollständigen Regimes im Oktober 2027 und soll den Verbraucherschutz und die Marktintegrität stärken.

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