Neuer Gesetzesentwurf: Steuererleichterungen für Stablecoins
Ein US-Gesetzentwurf sieht Steuerbefreiung für Stablecoin-Transaktionen unter 200 USD und einen fünfjährigen Steueraufschub für Staking- und Mining-Belohnungen vor. Wertpapiersteuerregeln werden auf digitale Assets ausgeweitet.
Ein parteiübergreifender Gesetzentwurf im US-Repräsentantenhaus, bekannt als Digital Asset PARITY Act, soll die Besteuerung von Kryptowährungen reformieren. Er sieht eine Safe-Harbor-Regelung für kleine Stablecoin-Transaktionen und eine Überarbeitung der steuerlichen Behandlung von Staking- und Mining-Belohnungen vor. Der Vorschlag von Max Miller und Steven Horsford würde regulierte, an den US-Dollar gekoppelte Stablecoin-Transaktionen unter 200 US-Dollar von der Kapitalertragssteuer befreien, sofern die Stablecoins strenge Anforderungen an Emission und Preisstabilität erfüllen. Die Befreiung soll die Einhaltung für Alltagsnutzer erleichtern und gilt nicht für andere Kryptowährungen oder Broker und Händler. Zur Vermeidung von Missbrauch wird eine jährliche Obergrenze erwogen. Zudem dürfen Steuerzahler die Besteuerung von Staking- und Mining-Belohnungen bis zu fünf Jahre aufschieben, danach werden diese als Einkommen zum Marktwert besteuert. Weitere Bestimmungen übertragen wertpapierbezogene Steuervorschriften wie Wash-Sale- und Constructive-Sale-Regeln auf digitale Vermögenswerte, erlauben Mark-to-Market-Bewertung für berechtigte Trader und stellen klar, dass bestimmte Krypto-Kredite keine steuerpflichtigen Ereignisse sind. Die Ausnahmen gelten ab dem Steuerjahr 2026.