US-Finanzministerium stoppt Krypto-Wallet-Regeln

Das US-Finanzministerium zieht geplante Meldepflichten für selbstverwahrte Krypto-Wallets und Mixing-Dienste zurück. Bestehende Bank Secrecy Act-Regeln bleiben bestehen.

Das US-Finanzministerium hat über das Financial Crimes Enforcement Network (FinCEN) vorgeschlagene Regelungen zurückgezogen, die neue Melde- und Verifizierungspflichten für Kryptowährungstransaktionen mit selbstverwahrten (unhosted) Wallets und Krypto-Mixing-Diensten eingeführt hätten. Die 2020 vorgeschlagenen Regeln hätten Banken und Zahlungsdienstleister verpflichtet, Aufzeichnungen zu führen und Transaktionen über 3.000 bzw. 10.000 US-Dollar mit unhosted Wallets oder Wallets in bestimmten ausländischen Jurisdiktionen zu melden. Ein separater Vorschlag von 2023 zielte auf Krypto-Mixing-Dienste als potenzielle Geldwäsche-Risiken ab. Nach erheblichem öffentlichen Feedback und Widerstand, insbesondere bezüglich Datenschutz und Compliance-Aufwand, gab FinCEN bekannt, dass diese Vorschläge nicht weiterverfolgt werden. Die bestehenden Anforderungen des Bank Secrecy Act bleiben jedoch bestehen. Der Rückzug markiert einen bemerkenswerten Wandel im regulatorischen Ansatz zu Datenschutz und Compliance im Kryptosektor.