US-Ermittlungen gegen Binance wegen Iran-Sanktionen
US-Ermittler prüfen, ob Binance Iran-Sanktionen verletzt hat, indem iranische Nutzer auf der Plattform handeln konnten. Im Fokus stehen Compliance-Kontrollen und mögliche Verstöße.
US-Bundesanwälte untersuchen, ob Binance, die weltweit größte Krypto-Börse, gegen US-Sanktionen gegen den Iran verstoßen hat. Im Fokus steht, ob iranischen Nutzern der Handel auf der Plattform ermöglicht wurde. Die Ermittlungen werden von der Staatsanwaltschaft in Manhattan und der Strafrechtsabteilung des Justizministeriums in Washington geführt. Behörden prüfen, ob Binance ausreichende Compliance-Kontrollen implementiert hat und ob das Unternehmen wissentlich Transaktionen mit Bezug zu Iran erleichtert hat. Solche Vorgänge könnten einen Verstoß gegen US-Sanktionen darstellen, die Geschäfte mit dem Iran verbieten. Berichten zufolge könnten iranische Nutzer trotz der von Binance angekündigten Maßnahmen, den Zugang aus sanktionierten Regionen zu verhindern, die Beschränkungen umgangen haben. Die Untersuchung folgt auf frühere rechtliche Probleme von Binance und könnte zu verstärkter regulatorischer Kontrolle führen. Bisher wurden keine Anklagen erhoben, der Ausgang bleibt ungewiss.