SEC plant Änderungen bei Krypto-Verwahrung und Fundraising
Die SEC will Krypto-Verwahrregeln modernisieren und neue Fundraising-Ausnahmen schaffen, um die Regulierung an aktuelle Marktpraktiken anzupassen.
Die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC hat beim Weißen Haus, konkret beim Office of Management and Budget (OMB), mehrere Vorschläge eingereicht, um den regulatorischen Rahmen für Krypto-Assets zu modernisieren. Im Mittelpunkt steht ein Vorschlag, der klarstellen soll, wie Investmentberater und Unternehmen digitale Vermögenswerte für Kunden verwahren dürfen. Dabei sollen veraltete Anforderungen abgeschafft und aktuelle Marktentwicklungen berücksichtigt werden. Die Einreichung gilt als wirtschaftlich bedeutend und deregulativ und steht im Einklang mit Executive Order 14192, die verlangt, für jede neue Regel zehn bestehende zu streichen. Zudem schlägt die SEC eine Verordnung „Crypto Assets“ vor, die Ausnahmen für Start-ups und berechtigte Emittenten beim Fundraising vorsieht – mit strengen Berichtspflichten und Anlegerbeschränkungen. Diese Maßnahmen könnten die Verwaltung von Krypto-Assets durch traditionelle Finanzinstitute und Berater beeinflussen und die Marktteilnahme erhöhen. Nach der OMB-Prüfung werden die vollständigen Details veröffentlicht, gefolgt von einer mindestens 60-tägigen öffentlichen Kommentierungsphase.