Südafrika legt Entwurf für Krypto-Transfer-Regeln vor
Südafrika plant Meldepflichten für grenzüberschreitende Krypto-Transfers über autorisierte Anbieter. Ziel ist mehr Kontrolle und Prävention illegaler Geldflüsse. Kommentare bis 30. September möglich.
Südafrika hat erstmals einen Entwurf für einen regulatorischen Rahmen zu grenzüberschreitenden Krypto-Asset-Transfers veröffentlicht. Damit werden solche Transaktionen offiziell im Kapitalflussmanagementsystem des Landes berücksichtigt. Der Entwurf, erstellt von National Treasury und der South African Reserve Bank, sieht vor, dass Transfers von Krypto-Assets durch lokale lizenzierte Anbieter über autorisierte Dienstleister abgewickelt und an das Financial Surveillance Department der Reserve Bank gemeldet werden müssen. Einzelpersonen dürfen Krypto-Assets nur im Rahmen der bestehenden Devisenlimits ins Ausland transferieren. Der Kauf oder Verkauf von Krypto mit Rand über lokale Plattformen bleibt von der Meldepflicht ausgenommen. Ziel des Vorschlags ist es, die Umgehung von Devisenkontrollen zu verhindern und illegale Geldflüsse frühzeitig zu erkennen. Der Entwurf steht der Öffentlichkeit bis zum 30. September zur Kommentierung offen.