Myanmar verschärft Strafen für Krypto-Betrug

Myanmar verhängt lebenslange Haft für Krypto-Betrug und die Todesstrafe für gewaltsame oder erzwungene Betrugsoperationen mit Todesfolge.

Das Parlament Myanmars hat ein Gesetz gegen Online-Betrug verabschiedet, das besonders harte Strafen für Beteiligte an Betrugsoperationen im Zusammenhang mit Kryptowährungen vorsieht. Das Gesetz erlaubt die Todesstrafe für Personen, die Gewalt anwenden oder Menschen unrechtmäßig festhalten, um sie zur Mitarbeit in Online-Betrugszentren zu zwingen. Kommt es dabei zu Todesfällen, ist die Vollstreckung der Todesstrafe vorgeschrieben. Der Betrieb solcher Betrugszentren oder Betrug mit digitalen Währungen kann mit lebenslanger Haft bestraft werden. Straftaten unter Anwendung von Zwang oder Gewalt ziehen Freiheitsstrafen von zehn Jahren bis lebenslänglich nach sich. Abgeordneter Aye Chan bestätigte, dass die Todesstrafenregelung im endgültigen Gesetz enthalten ist. Die Gesetzgebung spiegelt Myanmars Reaktion auf die wachsende Bedrohung durch Online-Betrug und kryptowährungsbezogene Straftaten wider. Sie soll solche Aktivitäten abschrecken und potenzielle Opfer schützen. Der vollständige Gesetzestext wurde noch nicht veröffentlicht, doch der Schritt markiert eine bedeutende Wende im Umgang des Landes mit Cyberkriminalität.

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