HTX rotiert Wallets nach UK-Sanktionen laut TRM Labs
HTX rotiert seit UK-Sanktionen 2026 Wallets über vier Blockchains. Statische Prüfungen werden unwirksam. TRM Labs empfiehlt verhaltensbasierte Erkennung. HTX sieht die Änderungen als Sicherheitsmaßnahme.
HTX, ehemals Huobi Global S.A., hat laut TRM Labs seit den britischen Sanktionen im Mai 2026 regelmäßig seine Wallet-Adressen auf TRON, Ethereum, BNB Smart Chain und Solana gewechselt. Die Börse schließt und ersetzt Hot Wallets sowie Funding-Adressen in schnellen Zyklen, teilweise innerhalb weniger Stunden. Dadurch werden statische, adressbasierte Sanktionsprüfungen weitgehend unwirksam. TRM Labs empfiehlt deshalb eine verhaltensbasierte Analyse, bei der Transaktionsmuster und Geldflüsse verfolgt werden, um neu erstellte Wallets, die mit sanktionierten Entitäten verbunden sind, effektiver zu erkennen. Die britischen Sanktionen wurden wegen angeblicher Unterstützung bei der Umgehung russischer Sanktionen verhängt. Weder die USA noch die EU hatten HTX zum Zeitpunkt der Berichterstattung gelistet. HTX bestreitet die Vorwürfe und erklärt, dass häufige Wallet-Wechsel routinemäßige, sicherheitsgetriebene Maßnahmen seien, die in der Kryptoindustrie üblich sind. Die fortlaufende Wallet-Rotation erschwert Compliance-Bemühungen und macht Sanktionsprüfungen zu einem dynamischen Prozess.