Tennessee verbietet Krypto-ATMs – Regulierung nimmt zu
Tennessee verbietet Krypto-ATMs, Georgia verschärft Vorschriften. Auch in Indiana und Minnesota greifen ähnliche Maßnahmen – die Regulierung nimmt zu.
Tennessee hat ein umfassendes Verbot von Kryptowährungs-ATMs und -Kiosken erlassen, das ab dem 1. Juli in Kraft tritt. Betreiber müssen die Geräte abbauen und den Betrieb im gesamten Bundesstaat einstellen. Vor dem Verbot waren in Tennessee 185 Krypto-ATMs aktiv. Georgia hat neue Vorschriften eingeführt, die Transaktionslimits, Kundenwarnungen, Meldepflichten und Rückerstattungen bei Betrugsverdacht vorschreiben. Diese Maßnahmen folgen ähnlichen Schritten in Indiana, wo Krypto-ATMs im März verboten wurden, und Minnesota, wo ein Verbot am 1. August in Kraft tritt. Das verstärkte Vorgehen der Regulierungsbehörden ist eine Reaktion auf Betrugsfälle, bei denen insbesondere ältere Bürger über Krypto-ATMs ins Visier genommen wurden. Auch Gesetzgeber in Delaware und New Jersey haben umfassende Verbote vorgeschlagen. Das immer dichtere Netz staatlicher Gesetze stellt Krypto-ATM-Unternehmen vor erhebliche operative und finanzielle Herausforderungen.