Bithumb erhält Strafe für unerlaubte Datenweitergabe

Bithumb muss 210 Mio. Won Strafe zahlen, weil Nutzerdaten ohne Zustimmung an ausländische Börsen weitergegeben wurden. Die Datenschutzprotokolle müssen überarbeitet werden.

Die südkoreanische Datenschutzbehörde Personal Information Protection Commission (PIPC) hat die Kryptobörse Bithumb mit einer Geldstrafe von 210 Millionen Won (ca. 136.000 US-Dollar) belegt. Grund dafür ist die unerlaubte Übermittlung von Nutzerdaten ins Ausland. Untersuchungen ergaben, dass Bithumb zwischen September und November 2025 das Tether USDT-Orderbuch sowie persönliche Daten wie Namen, Wallet-Adressen und Geburtsdaten ohne Zustimmung der Nutzer an 13 ausländische Börsen weitergab. Obwohl Bithumb die Kunden informierte, dass Daten an die Stellar-Börse übermittelt würden, wurden sie tatsächlich mit BingX und weiteren Plattformen geteilt. Die PIPC forderte Bithumb auf, seine Protokolle für grenzüberschreitende Datenübertragungen zu überarbeiten. Zudem wurden neue Blockchain-Datenschutzrichtlinien veröffentlicht, die Unternehmen anhalten, identifizierbare On-Chain-Daten zu minimieren. Diese Maßnahmen verschärfen Bithumbs bestehende regulatorische Probleme.

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