Oberstes Gericht kippt Trumps Zölle und stärkt Kongress

Das Oberste Gericht erklärte Trumps globale Zölle für rechtswidrig. Das Urteil stärkt die Handelskompetenz des Kongresses und bringt Klarheit für Kryptomärkte.

Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten hat entschieden, dass die globalen und reziproken Zölle des ehemaligen Präsidenten Donald Trump rechtswidrig waren. Laut Urteil, das mit 6:3 Stimmen unter Federführung von Chief Justice John Roberts gefällt wurde, überschritt Trump mit der Verhängung dieser Zölle gemäß dem International Emergency Economic Powers Act (IEEPA) seine verfassungsmäßigen Befugnisse. Das Gericht stellte klar, dass das IEEPA dem Präsidenten keine uneingeschränkte Befugnis zur Einführung von Zöllen gewährt. Es betonte, dass gemäß Artikel I der US-Verfassung der Kongress die ausschließliche Zuständigkeit für die Handelspolitik besitzt. Das Urteil blockiert Zölle von 25 % auf die meisten kanadischen und mexikanischen Importe, 10 % auf die meisten chinesischen Importe und mindestens 10 % auf nahezu alle Handelspartner. Die Entscheidung bringt mehr Klarheit für die Politik und reduziert Unsicherheiten auf den globalen und Kryptomärkten. Rechtliche Anfechtungen bereits erhobener Abgaben werden erwartet, was eine Phase wirtschaftlicher und gerichtlicher Unsicherheit einleiten könnte.

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