Nexo zahlt Strafe für unlizensierte Krypto-Kredite in Kalifornien
Nexo zahlt 500.000 US-Dollar Strafe für nicht lizenzierte Krypto-Kredite in Kalifornien und stellt US-Kreditprodukte ein.
Nexo Capital hat sich bereit erklärt, eine Geldstrafe von 500.000 US-Dollar an das kalifornische Department of Financial Protection and Innovation (DFPI) zu zahlen. Grund dafür ist, dass das Unternehmen zwischen Juli 2018 und November 2022 insgesamt 5.456 nicht lizenzierte, durch Kryptowährungen besicherte Kredite an Verbraucher und Unternehmen in Kalifornien vergeben hat. Das DFPI stellte fest, dass Nexo ohne die erforderliche Kreditlizenz operierte und es versäumte, die Rückzahlungsfähigkeit, bestehende Schulden und die Kreditwürdigkeit der Kreditnehmer ordnungsgemäß zu prüfen. Dies verstößt gegen die Verbraucherschutzgesetze Kaliforniens. Im Rahmen der Einigung muss Nexo alle Gelder von Einwohnern Kaliforniens innerhalb von 150 Tagen an eine lizenzierte US-Tochtergesellschaft übertragen. Die Strafe ergänzt frühere Vergleiche, darunter eine Einigung über 45 Millionen US-Dollar mit der SEC und anderen Behörden im Jahr 2023. Nexo hat daraufhin seine Krypto-Kreditprodukte für US-Kunden eingestellt und bietet diese nur noch international an. Der Fall unterstreicht die wachsende regulatorische Kontrolle über Krypto-Kreditplattformen.