Bitcoin: Bestimmt das Halving noch den Zyklus? Politik & Liquidität dominieren

Der Vierjahreszyklus von Bitcoin hängt nicht mehr nur vom Halving ab, sondern wird zunehmend von Politik, Liquidität und institutionellem Einstieg beeinflusst. Dies mildert die Volatilität und verändert die Marktdynamik.

Der klassische Vierjahreszyklus von Bitcoin, der traditionell mit dem Halving verbunden ist, erfährt laut mehreren Analysten eine bedeutende Veränderung. Cathie Wood betont, dass sich die Marktdynamik durch den institutionellen Einstieg, ETFs und die Reife des Sektors weiterentwickelt hat. Dies könnte tiefe Einbrüche wie in früheren Zyklen verhindern und die Volatilität abmildern. Markus Thielen hingegen argumentiert, dass der Vierjahreszyklus weiterhin besteht, nun aber hauptsächlich von politischen Faktoren wie den US-Wahlen, der Zentralbankpolitik und der globalen Liquidität angetrieben wird – und weniger von den geplanten Angebotskürzungen. Historische Höchststände des Bitcoin-Marktes fielen eher mit Wahlzyklen und geldpolitischen Veränderungen zusammen als mit dem Halving-Kalender. Aktuell halten institutionelle Vorsicht und das Fehlen eines klaren Liquiditätsanstiegs Bitcoin in einer Konsolidierungsphase. Analysten empfehlen Anlegern, künftig stärker auf makroökonomische und politische Faktoren als auf das Halving zu achten, um Marktbewegungen besser vorherzusehen.

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