Bitcoin bei 80.000 Dollar: Veraltet oder Wertspeicher?
Bitcoins Anstieg auf 80.000 US-Dollar löste eine Debatte aus: Jason Calacanis sieht es als veraltet, Michael Saylor verteidigt es als digitalen Wertspeicher.
Die Diskussion um die Relevanz von Bitcoin wurde neu entfacht, als der Preis erneut die Marke von 80.000 US-Dollar erreichte. Jason Calacanis äußerte sich kritisch und verglich Bitcoin nach 17 Jahren mit veralteten Technologien wie CDs und DVDs. Er bemängelte die komplizierte Nutzererfahrung, das Fehlen einer breiten Akzeptanz als Zahlungsmittel oder für Smart Contracts sowie das nachlassende öffentliche Interesse. Calacanis argumentierte, dass Bitcoin längst einen dominanten Anwendungsfall hätte, wenn es dazu in der Lage wäre. Michael Saylor widersprach und verwies auf die Marktkapitalisierung von 1,6 Billionen US-Dollar. Er betonte Bitcoins Rolle als „digitales Kapital“ und langfristigen Wertspeicher, nicht als funktionsreiche Blockchain. Saylor hob die Vorhersehbarkeit, Knappheit und den Fokus auf Werterhalt als Hauptstärken hervor. Er betonte, dass Bitcoin nicht mit neueren Blockchains um Funktionen konkurrieren müsse und bekräftigte sein Engagement: „Die orangefarbene Krawatte bleibt.“