JPMorgan: Bitcoin soll Aktien und Gold übertreffen
JPMorgan sieht für Bitcoin eine jährliche Rendite von 10 % – besser als Aktien und Gold. Wegen hoher Volatilität bleibt Bitcoin aber vorerst außerhalb der Hauptportfoliomodelle.
JPMorgan Asset Management hat erstmals Bitcoin in seine langfristigen Kapitalmarktprognosen aufgenommen. Die Bank erwartet für die Kryptowährung eine jährliche, kumulierte Rendite von 10 % über die nächsten 10 bis 15 Jahre. Damit schneidet Bitcoin in den Prognosen besser ab als US-Large-Cap-Aktien (7,5 %), Real Estate Investment Trusts (8,2 %) und Gold (5,5 %). Im Bericht wird Bitcoin eine erwartete Volatilität von 55 % zugewiesen – deutlich höher als bei Aktien und Gold. Der arithmetische durchschnittliche Jahresertrag könnte laut JPMorgan sogar 20,9 % erreichen. Dennoch bleibt Bitcoin vorerst außerhalb der Hauptportfoliomodelle der Bank, da die Korrelationen als instabil und die Volatilität als hoch eingeschätzt werden. Die Aufnahme von Bitcoin in die Prognosen gilt als wichtiger Schritt zur Anerkennung als Mainstream-Investment. Einige Experten halten die Volatilitätsschätzung für zu hoch und die Renditeerwartung für zu niedrig. Insgesamt unterstreicht der Bericht die wachsende Bedeutung von Bitcoin in diversifizierten Portfolios.