Tokenisierung allein löst Illiquidität nicht – Stablecoins führen

Tokenisierung erhöht die Zugänglichkeit, löst aber Illiquidität nicht. Nur Assets mit tiefen Märkten, wie Stablecoins und US-Staatsanleihen, profitieren von mehr Liquidität. Klare Regulierung und Marktmechanismen sind entscheidend für das Wachstum.

Tokenisierung wird oft als Möglichkeit gesehen, den Zugang zu verschiedenen Anlageklassen zu erweitern. Experten betonen jedoch, dass sie illiquide Vermögenswerte nicht automatisch liquide macht. Zwar kann Tokenisierung die Einstiegshürden für Eigentum senken, doch bleibt die Fähigkeit, solche Vermögenswerte schnell und ohne erhebliche Verluste zu verkaufen, unverändert, wenn das zugrunde liegende Asset illiquide ist. Die erfolgreichsten Beispiele für Tokenisierung, wie Stablecoins und tokenisierte US-Staatsanleihen, betreffen bereits hochliquide Vermögenswerte. Derzeit konzentriert sich die Branche auf die Tokenisierung von Assets mit etablierten Märkten und tiefer Liquidität, wie Bargeld und Staatsanleihen, um Vertrauen und Zuverlässigkeit in die Technologie aufzubauen. Klare regulatorische Rahmenbedingungen und robuste Marktmechanismen gelten als entscheidend für das zukünftige Wachstum und die Akzeptanz tokenisierter Vermögenswerte, insbesondere in traditionell illiquiden Märkten. Technologische Fortschritte könnten die Liquidität für ein breiteres Spektrum tokenisierter Assets verbessern, doch aktuell bestehen die Herausforderungen beim Handel illiquider Vermögenswerte auch nach der Tokenisierung fort.

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