Indiana macht Geschichte: Pensionsfonds dürfen in Krypto-ETFs investieren

Indiana erlaubt öffentlichen Pensionsfonds erstmals Investitionen in regulierte Krypto-ETFs, um Portfolios zu diversifizieren und die Einführung digitaler Vermögenswerte zu fördern. Direkte Krypto-Investments bleiben verboten, Schutzmaßnahmen werden gestärkt.

Indiana hat ein bahnbrechendes Gesetz verabschiedet, das es öffentlichen Pensionsfonds erstmals in den USA erlaubt, in Kryptowährungs-ETFs (Exchange-Traded Funds) zu investieren. Das Gesetz, bekannt als House Bill 1042, gestattet es den Fonds, Teile ihrer Portfolios in von der SEC genehmigte oder ähnlich regulierte Krypto-ETFs – etwa solche auf Bitcoin oder Ethereum – anzulegen. Direkte Investitionen in Kryptowährungen bleiben untersagt; das Engagement ist auf regulierte ETFs beschränkt, um Risiken zu minimieren. Die Gesetzesnovelle aktualisiert zudem die Anlagerichtlinien, stärkt den Schutz bei Verwahrung, Zahlungen und Mining und etabliert eine Task Force für Blockchain und digitale Vermögenswerte, die die institutionelle Einführung und mögliche staatliche Blockchain-Initiativen bewerten soll. Weitere Bestimmungen verhindern, dass lokale Behörden Krypto-Zahlungen oder Mining verbieten, und schützen private Keys als privilegierte Informationen. Ziel ist es, die Portfolios der Pensionsfonds zu diversifizieren, gegen Inflation abzusichern und Indiana an globale Trends der regulierten digitalen Vermögenswerte anzupassen – mit Signalwirkung für andere Bundesstaaten und erhöhter institutioneller Legitimität für den Kryptomarkt.

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