CuspAI erhält 450 Mio. USD für KI-Materialforschung

CuspAI sammelte 450 Mio. USD ein und steigerte seine Bewertung auf 2,6 Mrd. USD. Das Startup nutzt KI für Materialentdeckung, arbeitet mit Branchengrößen, hat aber noch keine marktfähigen Ergebnisse.

CuspAI, ein in Cambridge ansässiges Startup, hat in einer Series-B-Finanzierungsrunde 450 Millionen US-Dollar eingeworben. Damit stieg die Bewertung des Unternehmens von 520 Millionen US-Dollar im September auf 2,6 Milliarden US-Dollar. Zu den Hauptinvestoren zählen der Fonds von Jeff Bezos, die britische Regierung, AMD Ventures, Kleiner Perkins und NEA. CuspAI nutzt generative KI, um die Entdeckung und das Design neuer Materialien für Halbleiter, Batterien, Katalysatoren und Membranen zu beschleunigen. Ziel ist es, die Abhängigkeit von seltenen Metallen wie Ruthenium und Iridium zu verringern. Das Unternehmen hat die AI Materials Foundry gegründet, eine Koalition von über 48 Partnern, darunter Nvidia, Meta, Hyundai und ASML, um industrielle Anwendungen voranzutreiben. Trotz bedeutender Industriepartnerschaften und eines Beirats mit prominenten KI-Experten hat CuspAI bislang keine kommerziell verwertbaren Moleküle über Labortests hinaus hervorgebracht. Die Investition verdeutlicht den Trend, KI-Finanzierung stärker auf wissenschaftliche Entdeckungen und industrielle Innovationen auszurichten, birgt jedoch Risiken, falls die Technologie keine nutzbaren Materialien liefert.

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