HSBC und Standard Chartered setzen Blockchain-Meilenstein

HSBC und Standard Chartered führten die erste Live-Transaktion mit tokenisierten Einlagen über Swifts Blockchain-Ledger durch – ein Meilenstein für digitale Finanztransaktionen.

HSBC und Standard Chartered haben die erste Live-Transaktion mit grenzüberschreitenden tokenisierten Einlagen über Swifts blockchainbasiertes Ledger erfolgreich abgeschlossen. Damit markieren sie einen bedeutenden Meilenstein in der digitalen Finanzwelt und treiben die Modernisierung internationaler Zahlungen voran. Die Transaktion demonstrierte die Interoperabilität zwischen den separaten Systemen für tokenisierte Einlagen beider Banken. Zahlungsnachrichten wurden ausgetauscht und Verpflichtungen auf den jeweiligen Infrastrukturen erfasst. Swifts Ledger fungierte dabei als Orchestrierungsschicht, die Verpflichtungen abglich und netzte, bevor die endgültige Abwicklung über bestehende Zahlungssysteme erfolgte. Dieses Ereignis folgt auf Swifts Ankündigung im Juli 2023, dass sein Blockchain-Ledger für den Ersteinsatz bereit ist. Das neue System ermöglicht 24/7 grenzüberschreitende Zahlungen, verbessert das Liquiditätsmanagement und erhält bestehende Abwicklungs-, Compliance- und Risikokontrollen. Die Transaktion ist das erste reale Beispiel für den direkten Transfer von reguliertem digitalem Bankgeld zwischen Institutionen über Swifts gemeinsames Ledger, wodurch traditionelle Korrespondenzbanken umgangen werden.

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