Solana testet Alpenglow: 150ms-Transaktionsfinalität geplant

Solana testet das Alpenglow-Upgrade, um die Transaktionsfinalität von 13 Sekunden auf 150 Millisekunden zu senken. TowerBFT wird durch das Votor-Protokoll ersetzt. Mainnet-Start ist noch offen.

Solana hat öffentliche Testnet-Tests für das Alpenglow-Upgrade gestartet. Ziel ist es, die Transaktionsfinalität drastisch von etwa 13 Sekunden auf nur 150 Millisekunden zu reduzieren. Das Upgrade ersetzt den bisherigen TowerBFT-Konsensmechanismus durch das neue Votor-Protokoll, das Validatoren ermöglicht, in ein bis zwei Abstimmungsrunden Konsens zu erzielen. Diese Änderung soll Transaktionen nahezu sofort unwiderruflich machen und eröffnet neue Möglichkeiten für Handelsanwendungen, Bridges und automatisierte Strategien, die auf schnelle Bestätigungen angewiesen sind. Das Upgrade wird aktuell mit dem Agave 4.3 Client getestet, während andere Validator-Clients wie Firedancer und Frankendancer noch nicht kompatibel sind. Die Aktivierung im Mainnet ist vorläufig für Ende September geplant, ein offizielles Datum steht jedoch noch aus. Das Upgrade betrifft ausschließlich die Konsensschicht und verändert weder Transaktionsausführung, Programme noch Gebühren. Unterdessen verzeichnen Solanas ETF-Produkte starke Zuflüsse und die Netzwerkaktivität bleibt hoch, was auf wachsendes institutionelles und anwendungsbezogenes Interesse im Vorfeld des Upgrades hinweist.