OpenAI blockiert Konkurrenzwerbung, erweitert ChatGPT & startet neue Features

OpenAI blockiert KI-Konkurrenzwerbung auf ChatGPT, startet neue Features, kooperiert mit Amazon für In-Chat-Anzeigen, erweitert Zugang für 23 Mio. US-Beamte und bietet kostenlose Sunburst-Testversionen an.

OpenAI hat stillschweigend seine Werberichtlinien für ChatGPT aktualisiert und blockiert nun konkurrierende KI-Unternehmen daran, Bild- und Audio-Generierungstools auf der Plattform zu bewerben. Diese Änderung, die nicht öffentlich angekündigt wurde, überraschte große Werbekunden wie Adobe, das nun Firefly und Acrobat Studio nicht mehr bewerben kann. Die Anpassung der Richtlinien fiel mit dem Start von ChatGPT Images 2.5 und ChatGPT Live Voice zusammen und unterstreicht OpenAIs Strategie, eigene Produkte zu priorisieren. Das Unternehmen strebt einen jährlichen Werbeumsatz von 2,4 Milliarden US-Dollar an und hat bereits eine Milliarde US-Dollar Run-Rate erreicht. Gleichzeitig erlaubt Amazon ausgewählten US-Marken, über seine Werbeinfrastruktur Anzeigen in ChatGPT zu schalten. Diese Anzeigen erscheinen unterhalb der Antworten und sind vom generierten Inhalt getrennt, was Fragen zu Transparenz und Datenschutz aufwirft. OpenAI erweitert zudem den Zugang zu ChatGPT auf 23 Millionen US-Beschäftigte im öffentlichen Sektor und wechselt von einem Pilotprojekt mit 1 US-Dollar pro Behörde zu einem nutzungsbasierten Preismodell mit 50 % Rabatt für Regierungsstellen. Zusätzlich bietet Arena einen kostenlosen 72-stündigen Zugang zum neuen Sunburst-Bildmodell von OpenAI an, das schnell die Spitzenplätze in Arenas Bildgenerierungs-Ranglisten erreichte.

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