Ethereum-Upgrade 2027: Fokus auf Privatsphäre und Gebühren

Das Hegotá-Upgrade 2027 bringt mehr Privatsphäre und flexible Transaktionen für Ethereum. Privacy Pools könnten eigene Gebühren zahlen. 66 Vorschläge werden geprüft. Normale ETH-Transfers bleiben öffentlich.

Ethereum-Entwickler bereiten das Hegotá-Upgrade für 2027 vor, das auf verbesserte Privatsphäre und flexiblere Transaktionen abzielt. Im Zentrum steht EIP-8141 (Frame Transactions), das Privacy Pools ermöglichen würde, eigene Transaktionsgebühren direkt zu zahlen. Dadurch sinkt die Abhängigkeit von Drittparteien und die Metadaten-Exposition wird reduziert. Das neue, programmierbare Transaktionsformat gibt Wallets mehr Kontrolle über Validierung, Ausführung und Gaszahlungen. Es unterstützt Funktionen wie Gas-Sponsoring und alternative Signatursysteme. Ein weiterer wichtiger Vorschlag ist FOCIL (EIP-7805), der sicherstellen soll, dass berechtigte Privacy-Transaktionen ins Netzwerk aufgenommen und schwerer zensiert werden können. Weitere Vorschläge wie EIP-8182 und EIP-8272 betreffen native Shielded Pools sowie verbesserte Transaktionsreihenfolge und -verifizierung. Bisher ist FOCIL das einzige bestätigte Feature, insgesamt werden 66 Vorschläge geprüft. Das Upgrade macht Standard-ETH-Transfers nicht privat; reguläre ETH-Transaktionen bleiben weiterhin öffentlich sichtbar. Die Änderungen sind ein bedeutender Schritt zur Integration von Privatsphäre direkt ins Ethereum-Protokoll.

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