Cardano startet Dezentralisierung: Kernentwicklung extern
Cardano überträgt ab August 2026 die Entwicklung der Kern-Blockchain an unabhängige Teams. Die Infrastruktur wird extern verwaltet, mit Aufsicht durch die Community – ein wichtiger Schritt zur Dezentralisierung.
Cardano startet eine bedeutende Dezentralisierungsinitiative: Ab August 2026 wird die Kontrolle über die zentrale Blockchain-Infrastruktur schrittweise von Input Output auf unabhängige Spezialistenteams übertragen. Zentrale Komponenten wie der Haskell Node, die Plutus Smart-Contract-Plattform, die Daedalus Wallet und die Hydra Scaling-Technologie werden künftig von Unternehmen wie Se7en Labs und Teragone betreut. Die Aufsicht übernimmt die Cardano-Community. Dieser Schritt markiert die finale Phase der Voltaire-Ära und strebt vollständige Dezentralisierung nicht nur in Governance und Protokoll, sondern auch in Engineering und Entwicklung an. Input Output fokussiert sich künftig auf Forschung und neue Projekte, reduziert seine finanziellen Anforderungen und fördert so die Eigenständigkeit des Ökosystems. Die Umstellung soll Innovation, Resilienz und Anpassungsfähigkeit stärken, indem die Entwicklungsverantwortung auf mehrere unabhängige Akteure verteilt wird. So wird die zukünftige Ausrichtung von Cardano maßgeblich durch die Community bestimmt.