Solana-Mitgründer warnt vor Quantum-Risiken bei Ethereum L2

Yakovenko warnt: Ethereum L2s sind nicht quantensicher, da sie auf angreifbarer Kryptografie und komplexer Governance basieren. Solana entwickelt quantenresistente Technologien und fordert die Branche zum Handeln auf.

Solana-Mitbegründer Anatoly Yakovenko hat erneut eine Debatte über die Sicherheit von Ethereum Layer-2 (L2)-Netzwerken entfacht. Er warnt, dass diese Netzwerke „nicht quantensicher“ seien und mahnt zur Vorsicht hinsichtlich ihrer langfristigen Sicherheit. Yakovenko kritisiert insbesondere die Abhängigkeit der Ethereum L2s von Multisignatur-Governance-Strukturen und dem Elliptic Curve Digital Signature Algorithm (ECDSA) mit der secp256k1-Kurve. Diese könnten für zukünftige Angriffe durch Quantencomputer anfällig sein. Seiner Ansicht nach führen diese Systeme zusätzliche Vertrauensebenen und Komplexität ein, wodurch sie sich vom permissionless-Modell der Layer-1-Netzwerke entfernen und potenzielle Schwachstellen schaffen. Im Gegensatz dazu setzt Solana auf Post-Quantum-Kryptografie, insbesondere durch die Integration des Falcon-Digitalsignaturschemas. Die technischen Teams Anza und Firedancer sind dabei federführend. Yakovenkos Warnung erfolgt vor dem Hintergrund wachsender Bedenken in der Branche bezüglich Quantenbedrohungen; auch andere Netzwerke wie Cardano arbeiten an quantensicheren Lösungen. Seine Aussagen unterstreichen die Notwendigkeit, dass Blockchain-Netzwerke ihre Sicherheitsmaßnahmen an den Fortschritt der Quantencomputertechnologie anpassen.

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