Solana und Bitcoin bereiten sich auf Quantenbedrohungen vor
Solana setzt auf Falcon-Signaturen und eine schrittweise Migration für Quantenresistenz. MARA Holdings gründet eine Stiftung, um Bitcoins Sicherheit gegen Quantenbedrohungen zu stärken.
Die Solana Foundation und ihre Entwicklerteams haben umfassende Pläne vorgestellt, um potenziellen Bedrohungen der Blockchain-Sicherheit durch Quantencomputer zu begegnen. Im Zentrum steht die Einführung von Falcon, einem Post-Quantum-Digitalsignaturschema, das von den Anza- und Firedancer-Teams unabhängig als geeignet für Solanas hohe Transaktionsraten bewertet wurde. Erste Falcon-Implementierungen sind bereits in öffentlichen Repositories verfügbar und zeigen die praktische Einsatzbereitschaft. Die Roadmap priorisiert Upgrades auf Wallet-Ebene und eine schrittweise, phasenweise Migration, um Netzwerkausfälle zu minimieren. Blueshifts Winternitz Vault ist bereits als quantenresistente Lösung im Einsatz. Obwohl Quantencomputing aktuell keine unmittelbare Bedrohung darstellt, legt Solana Wert auf proaktive Forschung, Infrastrukturvorbereitung und Koordination im Ökosystem, um einen schnellen Übergang mit minimalen Auswirkungen auf die Netzwerkleistung zu ermöglichen. Parallel dazu hat MARA Holdings die MARA Foundation gegründet, um Bitcoins Widerstandsfähigkeit gegen Quantenbedrohungen zu stärken. Die Stiftung fördert Open-Source-Entwicklung, Forschung und Bildung, um die Sicherheit und Kerneigenschaften des Netzwerks zu erhalten.