PsiQuantum-Bau entfacht Bitcoin-Sicherheitsdebatte

PsiQuantums Quantencomputer-Bau entfacht Debatte um Bitcoins Sicherheit. Blockstream setzt post-quantum Signaturen auf Liquid Sidechain ein und stärkt so den Schutz gegen künftige Quantenbedrohungen.

PsiQuantum hat in Chicago mit dem Bau einer Quantencomputer-Anlage mit einer Million Qubits begonnen. Laut Experten könnte ein solches System theoretisch die Kryptografie von Bitcoin gefährden. Das Projekt, das mit einer Milliarde US-Dollar finanziert und in Partnerschaft mit Nvidia durchgeführt wird, entfacht eine neue Debatte über die langfristige Sicherheit von Bitcoin. Obwohl PsiQuantum betont, keine Angriffe auf Bitcoin zu planen, warnen Fachleute, dass Quantencomputer zukünftig die kryptografischen Verfahren von Bitcoin-Wallets, insbesondere durch Algorithmen wie Shor’s, kompromittieren könnten. Die unmittelbare Bedrohung gilt jedoch als gering, weshalb der Fokus auf Vorbereitung statt Panik liegt. Als Reaktion darauf hat Blockstream die ersten live post-quantum-signierten Transaktionen auf der Liquid Sidechain durchgeführt. Dabei kamen das hashbasierte Signaturschema SHRINCS und Simplicity Smart Contracts zum Einsatz – ein wichtiger Schritt hin zu einer quantenresistenten Bitcoin-Infrastruktur. Die Implementierung schützt reale Gelder und zeigt praktische Fortschritte im Umgang mit potenziellen Quantenbedrohungen, auch wenn der Zeitrahmen für einen relevanten Quantencomputer weiterhin unklar bleibt.

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