Ethereum Hegota-Upgrade: FOCIL stärkt Dezentralisierung

Das Ethereum-Hegota-Upgrade bringt FOCIL: Ein Protokoll-Update, das die Aufnahme gültiger Transaktionen durch mehrere Validatoren erzwingt und so Zensur sowie Zentralisierung reduziert.

Ethereum plant das Hegota-Upgrade für die zweite Hälfte 2026. Im Mittelpunkt steht der Vorschlag Fork-Choice Enforced Inclusion Lists (FOCIL), formal als EIP-7805 dokumentiert. Ziel ist es, die Zensurresistenz zu stärken, indem gültige Transaktionen innerhalb eines festgelegten Zeitrahmens zwingend in Blöcke aufgenommen werden müssen. FOCIL sieht ein Komitee aus zufällig ausgewählten Validatoren vor, die verbindliche Inklusionslisten vorschlagen. Dadurch wird die Abhängigkeit von zentralisierten Block-Buildern und Relays reduziert. Blöcke, die verpflichtende Transaktionen ignorieren, riskieren, verwaist zu werden, was Zensur wirtschaftlich unattraktiv macht. Das Upgrade adressiert Bedenken zur Zentralisierung von Buildern, vor allem in der Post-MEV-Ära, und fördert Neutralität, Fairness sowie Dezentralisierung. Hegota markiert einen bedeutenden Wandel im Protokolldesign, indem es die Verantwortung für die Transaktionsaufnahme auf mehrere Validatoren verteilt und so Zensur und selektives Filtern entgegenwirkt.

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