JPMorgan warnt: Fusaka-Schub bei Ethereum wohl nicht nachhaltig
JPMorgan sieht das Ethereum-Fusaka-Upgrade kritisch: Trotz kurzfristiger Aktivitätssteigerung bestehen Zweifel an nachhaltigem Wachstum wegen Layer-2-Konkurrenz und struktureller Probleme.
JPMorgan äußert Bedenken zur Nachhaltigkeit des jüngsten Anstiegs der Netzwerkaktivität von Ethereum nach dem Fusaka-Upgrade, das im Dezember 2025 abgeschlossen wurde. Das Upgrade erhöhte die Blockdatenkapazität, senkte Transaktionsgebühren und führte zu mehr Transaktionen sowie aktiven Adressen. Analysten betonen jedoch, dass ähnliche Aktivitätsspitzen auch nach früheren Upgrades auftraten, sich aber rasch normalisierten. Die Abwanderung von Nutzern und Anwendungen zu Layer-2-Lösungen und konkurrierenden Blockchains wie Solana entzieht dem Ethereum-Mainnet weiterhin Nachfrage und begrenzt das langfristige Wachstum. Zudem führen das nachlassende Interesse an NFTs und Meme-Coins sowie die Verlagerung wichtiger Anwendungen auf eigene Chains zu Kapitalabflüssen, geringerer Fee-Burn-Rate, steigendem ETH-Angebot und einem Rückgang des Total Value Locked. Trotz technischer Verbesserungen bleibt JPMorgan skeptisch, ob das Fusaka-Upgrade nachhaltiges Wachstum sichert.