S&P stuft Tether USDT wegen Reservenrisiken herab

S&P Global Ratings hat Tethers USDT wegen erhöhter Risiken, mangelnder Transparenz und Bedenken hinsichtlich der Dollarbindung auf die niedrigste Stabilitätsstufe herabgestuft.

S&P Global Ratings hat den Stablecoin USDT von Tether auf die niedrigste Stabilitätsstufe herabgestuft. Grund dafür ist die gestiegene Exponierung gegenüber volatilen Vermögenswerten wie Bitcoin, Gold, besicherten Krediten und Unternehmensanleihen. Die Agentur warnte, dass Bitcoin inzwischen etwa 5,6 % der USDT-Reserven ausmacht, was den Überbesicherungs-Puffer übersteigt und das Risiko einer Unterbesicherung erhöht, falls der Bitcoin-Kurs fällt. S&P hob zudem anhaltende Transparenzdefizite hervor, darunter unzureichende Angaben zur Zusammensetzung der Reserven, zu Verwahrstellen und Gegenparteien sowie das Fehlen regulatorischer Schutzmechanismen und einer Trennung der Vermögenswerte. Der Anteil risikoreicher Anlagen in Tethers Reserven ist im vergangenen Jahr von 17 % auf 24 % gestiegen. Obwohl Tether behauptet, ausreichend gedeckt zu sein und seine Bindung an den US-Dollar nicht verloren hat, spiegelt das Downgrade von S&P Bedenken hinsichtlich der Fähigkeit des Stablecoins wider, Marktschocks zu überstehen und die Dollarbindung zu halten. Die Agentur merkte an, dass sich das Rating verbessern könnte, wenn Tether seine Exponierung gegenüber Hochrisikoanlagen reduziert und die Transparenz bezüglich Reserven und Partnern erhöht.

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