Circle verteidigt USDC-Politik nach Drift-Exploit

Circle friert USDC-Wallets nur auf rechtliche Anordnung ein. Nach dem $280 Mio. Drift-Exploit verteidigt CEO Allaire diese Politik als rechtlich und moralisch notwendig.

Circle steht verstärkt in der Kritik, da das Unternehmen sich weigert, USDC-Wallets im Zusammenhang mit dem $280 Millionen Drift DeFi-Protokoll-Exploit einzufrieren. CEO Jeremy Allaire erklärte auf einer Pressekonferenz in Seoul, dass Circle Wallets ausschließlich auf Anweisung von Strafverfolgungsbehörden oder Gerichten einfriere – nicht aufgrund öffentlichen Drucks oder während laufender Hacks. Allaire bezeichnete die Situation als „moralisches Dilemma“ und betonte, dass ein privates Eingreifen ohne rechtliche Grundlage riskant sei und die Prinzipien der Dezentralisierung untergraben könnte. Kritiker wie Blockchain-Ermittler ZachXBT hinterfragen Circles Konsistenz, verweisen auf frühere Wallet-Einfrierungen und argumentieren, dass schnelleres Handeln illegale Geldflüsse hätte verhindern können. Allaire hob hervor, dass Circles Handlungen strikt an gesetzliche Vorgaben gebunden sind und das Unternehmen nicht eigenständig agieren kann. Die Debatte zeigt, wie schwierig das Gleichgewicht zwischen technischer Möglichkeit und rechtlichem Verfahren für Stablecoin-Emittenten ist.

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