Stablecoin-Renditeverbot: Kaum Kreditplus, Verbraucherkosten

Das Stablecoin-Renditeverbot steigert Bankkredite nur minimal und belastet Verbraucher, ohne die Kreditverfügbarkeit spürbar zu verbessern.

Jüngste Analysen, darunter eine Studie des Weißen Hauses, zeigen, dass ein Verbot von Renditen auf Stablecoins – wie es der GENIUS Act vorsieht – nur einen minimalen Einfluss auf die Kreditvergabe von Banken hätte. Das Verbot verpflichtet Stablecoin-Emittenten, ihre Tokens vollständig mit bestimmten Vermögenswerten zu hinterlegen und untersagt die Ausschüttung von Zinsen oder Renditen an Inhaber. Schätzungen zufolge würde die Abschaffung von Stablecoin-Renditen die Bankkredite um etwa 2,1 Milliarden US-Dollar erhöhen, was lediglich 0,02 % des gesamten Kreditmarktes entspricht. Der Großteil dieses Anstiegs würde von Großbanken getragen. Die Studien betonen, dass Mittel aus Stablecoin-Käufen meist in Staatsanleihen reinvestiert und wieder ins Bankensystem zurückgeführt werden, wodurch das Gesamteinlagenniveau stabil bleibt. Das Verbot bringt für Verbraucher einen Netto-Wohlfahrtsverlust, da sie auf Erträge verzichten müssen, ohne dass sich die Kreditverfügbarkeit spürbar verbessert. Die Ergebnisse widerlegen die Annahme, dass Stablecoins die Bankkreditvergabe gefährden, und zeigen, dass das Verbot vor allem Kosten für Stablecoin-Inhaber verursacht und Innovation hemmen könnte.

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