Japan konsultiert zu Stablecoin-Reservevorschriften
Japans FSA konsultiert zu strengen Stablecoin-Reserven: Nur erstklassige ausländische Anleihen großer Emittenten als Sicherheiten. Konsultation bis 27.02.2026.
Die japanische Finanzaufsichtsbehörde (FSA) hat eine öffentliche Konsultation zu neuen Vorschriften für Stablecoin-Reservevermögen gestartet. Im Mittelpunkt stehen die zulässigen Arten von Anleihen als Sicherheiten. Die geplanten Regelungen, Teil der Änderungen des Zahlungsdienstegesetzes ab 2025, setzen hohe Standards: Nur ausländische Anleihen mit erstklassigem Kreditrating und von Emittenten mit mindestens 100 Billionen Yen ausstehender Verschuldung sind zulässig. Ziel ist es, die Liquidität und Zuverlässigkeit von an den Yen gekoppelten Stablecoins zu gewährleisten und die Anforderungen für regulierte Emittenten klar zu definieren. Die Konsultationsphase läuft bis zum 27. Februar 2026 und gilt als wichtiger Schritt für ein robustes und transparentes Stablecoin-Ökosystem in Japan. Die Initiative regelt zudem das Management der Reservevermögen über spezifische Treuhandrechte und stärkt so die Aufsicht und finanzielle Stabilität im Bereich digitaler Zahlungen.